Nach der Entscheidung der Miteigentümer haben wir den Antrag für das Gebäude „Kamenjak 3 in Pula“ zur Ausschreibung für die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern NPOO.C7.2.I1.01 eingereicht.

Das Hauptziel des Projekts zur energetischen Sanierung eines Mehrfamilienhauses am Kamenjak 3 in Pula besteht darin, den aktuellen Zustand des Gebäudes darzustellen und Baumaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes bereitzustellen, wodurch die Bedingungen im Gebäude für alle Benutzer verbessert und die Heiz- und Kühlkosten gesenkt werden.

Der Zweck des Gebäudes ist überwiegend Wohnen. Das Wohngebäude verfügt über einen quadratischen Grundriss.

Die Nettofläche des beheizten Gebäudeteils beträgt 4.982,99 m2, während die Bruttofläche des beheizten Gebäudeteils 6.188,47 m2 beträgt.

Die Außenhülle des Gebäudes besteht aus Stahlbetonwänden mit einer Dicke von d=40 cm im Erd- und Kellergeschoss sowie d=20 cm in den übrigen Geschossen, die nur innen verputzt sind. Die Wände an der Nordfassade sowie an Teilen der Ost- und Westfassade, die an der Grenze zwischen beheiztem und Außenraum liegen, sind mit einer Wärmedämmung aus EPS mit einer Dicke von e=5 cm verkleidet.

Die Wand zum Flur besteht aus Stahlbeton mit einer Dicke von d=20cm und ist beidseitig mit Kalk-Zement-Putz verputzt. Die Gesamtstärke der Wand zum Flur hin beträgt d=24cm. Der Boden im Erdgeschoss ist als Betonplatte mit einer Gesamtdicke von d=14 cm ausgeführt, auf der ein Zementestrich d=3 cm aufgebracht wird, der zugleich die letzte Schicht darstellt. Das Flachdach des Gebäudes besteht aus einer 12 cm starken Stahlbetonplatte, auf die ein d=6 cm starker Fallbeton und eine Abdichtung aufgebracht sind. Die Eingangstüren des Gebäudes sind aus Aluminium.

Das Gebäude verfügt über eine Feuertreppe zur Evakuierung im Brandfall, die an einen durch schwarze Metallschleusen abgetrennten Korridor mit zwei Ein-/Ausgängen grenzt. Auf der Nottreppe in jedem Stockwerk befindet sich eine offene Terrasse zur Rauchableitung im Brandfall.

Das Gebäude verfügt über eine Nahwärme. Die Wohnungen verfügen über eine Heizungsanlage mittels Klimaanlagen und Speicheröfen, teilweise mit festen und gasförmigen Brennstoffen (Holz und Gas).

Das bestehende Gebäude gehört zur Energieklasse C, mit einem jährlichen Primärenergiebedarf (Eprim) für die Heizung von einem Ausgangswert von 525.239,51 kWh/a. Der Zielwert nach der energetischen Sanierung läge bei (Eprim) = 359.966,58 kWh/a, was einem Beitrag von = 165.272,93 kWh/a bzw. 31,47 % entspräche.

Jährliche CO2-Emissionen vor der energetischen Sanierung = 90.253,66 kg/Jahr. jährliche CO2-Emissionen nach der energetischen Sanierung = 59.262,79 kg/Jahr. Dies entspricht einem Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen von -30.990,87 kg/Jahr, also 34,34 %.

Als Vorbereitung wird die vorhandene Wärmedämmung der Außenwände und Decken aus EPS mit einer Dicke von d=5cm komplett bis auf einen festen Untergrund entfernt. Fassadenhöhe bis zu 40 Meter. Der Schichtenabtrag erfolgt bis auf den tragfähigen Untergrund aus Stahlbeton und Porenbeton. Das entfernte Material wird fachgerecht entsorgt, geschützt, verladen und zur EPS-Wiederverwertung und Weiterverwendung zur Fußboden-Wärmedämmung auf die Deponie gebracht.

Die im Rahmen dieser energetischen Sanierung vorgesehenen Maßnahmen sind: Durchführung der Wärmedämmung an Außenwänden durch Erstellung eines ETICS-Systems nach Herstellerangaben, sämtliche Vorbereitungen: Steinwolle d=8cm für Wände, die an den beheizten Raum grenzen, Steinwolle d=12cm und d=3cm für die Deckenverkleidung im Erdgeschoss des Gebäudes, Steinwolle mit einer Dicke von d=5m für Wände, die nicht an den beheizten Raum grenzen, Steinwolle mit einer Dicke von d=2-3cm für die Bearbeitung der Fensterbänke.

Wärmedämmung einer flachen begehbaren Dachterrasse mit Hartsteinmineralwolle für Flachdächer d=10cm, die Dämmung wird zweilagig mit Überlappung eingebaut, den vorhandenen Neigungen auf dem Flachdach folgend. Davor wird eine Dampfsperre aus Kunststofffolie auf Basis von Polyethylen hoher Dichte d=0,15mm eingebaut.

Die vorhandenen Holzschreinereiarbeiten werden teilweise durch neue PVC-Schreinerarbeiten ersetzt, bei denen die Wärmebrücke unterbrochen und alle Beschläge und PVC-Profile abgedichtet werden, die Kondensat sammeln und ableiten können. Bei außenliegendem Sonnenschutz (Jalousie) wird die Verglasung aus 3-fach Isolierglas mit Gasfüllung, Low-E-Beschichtung und 3-facher Versiegelung mit einem definierten maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten für das gesamte Fenster von Uw=1,10W/m2K, während der Koeffizient für Glas bei Ug=0,70W/m2K liegt, ausgeführt.

Die Montage der Tischlereiarbeiten sollte ausschließlich im RAL-Montageverfahren und unter Verwendung spezieller, ausschließlich für diese Art der Abdichtung vorgesehener Dichtungsstreifen erfolgen. Die Farbe der Holzarbeiten ist weiß.

Nach Umsetzung der im Hauptprojekt zur energetischen Sanierung vorgesehenen Maßnahmen des Mehrfamilienhauses wird der Energieverbrauch deutlich reduziert und die Energieklasse A erreicht, wobei die vorgesehenen Einsparungen den Budgetdaten des Hauptprojekts entsprechen.

Ziel der energetischen Sanierung des Mehrfamilienhauses ist es, die Bedingungen im Gebäude für alle Nutzer zu verbessern, sowie die Instandhaltungs- und Heizkosten zu senken, aber auch die Schadstoffbelastung und den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zu verringern. Das bestehende Gebäude wurde 1978 erbaut und verfügt über großes Potenzial für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, die im Rahmen des Hauptprojekts zur energetischen Sanierung des Gebäudes in Kamenjak 3, Pula, durchgeführt werden. Derzeit wirkt das Gebäude in seiner Umgebung ästhetisch unordentlich.

Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen an der jährlichen Energieversorgung vor der energetischen Sanierung, Basiswert: = 36,24 %. Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen an der jährlichen Energieversorgung nach der energetischen Sanierung, Zielwert: = 23,99 %.

Erhöhung des Anteils von Energie aus erneuerbaren Quellen an der jährlichen Energieversorgung, Beitrag: = -12,25 %.

Aktueller Zustand des Gebäudes:

Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Gebäude einen hohen Energieverbrauch und große Mengen CO2-Ausstoß aufweist.

Das Dach ist nicht wärmegedämmt und die Fassade ist teilweise mit EPS gedämmt, welches aufgrund seiner Langlebigkeit (46 Jahre) hygroskopisch geworden ist und seine wärmedämmenden Eigenschaften verloren hat.

Die Gebäudehülle verfügt über große Bereiche ohne jegliche Wärmedämmung, wodurch große Energieverluste beim Heizen/Kühlen der Räume entstehen.

Die Zimmerei des Gebäudes besteht größtenteils aus Holz und ist im Laufe der Zeit porös geworden.

Aufgrund des aktuellen Zustands der Fassade und des Daches kommt es in beheizten Räumen zu Undichtigkeiten, Feuchtigkeit, Kondenswasser und Schimmel, was die Mikrolage unbewohnbar macht.

Der Zweck des Gebäudes ist überwiegend Wohnen. Das Wohngebäude verfügt über einen quadratischen Grundriss. Im Keller des Gebäudes (unbeheizter Teil) befinden sich Abstellräume.

Die Außenhülle des Gebäudes besteht aus Stahlbetonwänden mit einer Dicke von d=40 cm im Erd- und Kellergeschoss sowie d=20 cm in den übrigen Geschossen, die nur innen verputzt sind. Die Wände an der Nordfassade sowie an Teilen der Ost- und Westfassade, die an der Grenze zwischen beheiztem Raum und Außenbereich liegen, sind mit einer Wärmedämmung aus EPS mit einer Dicke von e=5 cm verkleidet.

Die Wand zum Flur besteht aus Stahlbeton mit einer Dicke von d=20cm und ist beidseitig mit Kalk-Zement-Putz verputzt. Die Gesamtstärke der Wand zum Flur hin beträgt d=24cm. Der Boden im Erdgeschoss ist als Betonplatte mit einer Gesamtdicke von d=14 cm ausgeführt, auf der ein Zementestrich d=3 cm aufgebracht wird, der zugleich die letzte Schicht darstellt. Das Flachdach des Gebäudes besteht aus einer 12 cm starken Stahlbetonplatte, auf die ein d=6 cm starker Fallbeton und eine Abdichtung aufgebracht sind.

Das Gebäude verfügt über eine Nahwärme. Die Wohnungen verfügen über eine Heizungsanlage mittels Klimaanlagen und Speicheröfen, teilweise mit festen und gasförmigen Brennstoffen (Holz und Gas).

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  23. 04. 2025.

 
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